Die beiden Verrückte-Experimente-Bücher versammeln zum Teil Kolumnen, die ich für NZZ Folio, das Monatsmagazin der Neuen Zürcher Zeitung, geschrieben habe, wo ich als Redaktor arbeite. Neue verrückte Experimente gibt es jeden Monat hier.
Neu gibt es auch eine Facebookseite über das "Buch der verrückten Experimente".
Hier der Clip von Stefan Raab in TV Total.
Das Video vom Auftritt bei Aeschbacher.
Dieser Werbefilm von Evian machte kürzlich Furore. Was die Filmer wahrscheinlich nicht wussten: Es gab tatsächlich ein Baby, das mit 13 Monaten Rollschuh laufen konnte.
Die Psychologin Myrtle McGraw versuchte mittels der Zwillinge Jimmy und Johnny Woods herauszufinden, wie sich die Frühförderung auf die motorische Entwicklung von Kindern auswirkt. Sie liess Johnny ein elaboriertes Förderungsprogramm durchlaufen, währenddessen Jimmy nicht gefördert wurde.
Johnny entwickelte tatsächlich erstaunliche Fähigkeiten. Er konnte zum Beispiel mit 13 Monaten Rollschulaufen. Später holte Jimmy seinen Rückstand aber auf. Sehen Sie sich das Video mit Johnny und Jimmy aus dem Jahr 1932 an (Buch 2 S. 65).
Die Besucher von verrueckteexperimente.de und der Englischen Schwestersite weirdexperiments.com haben entschieden: In einer Webumfrage kürten sie "Die drei Christusse von Ypsilanti" aus dem Jahr 1959 zum verrücktesten wissenschaftlichen Experiment aller Zeiten. |
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1. Die drei Christen von Ypsilanti (1959)
Milton Rokeach führte 1959 drei Männer zusammen, die glaubten, ein und derselbe zu sein. Mehr (17% Stimmen)
2. Urin im Spinnennetz (1955)
Wissenschafter versuchten Schizophrenie zu diagnostizeiren, indem sie sich Netze von Spinnen anschauten, denen der Urin von Schizophrenen verabreicht worden war. Mehr (15% Stimmen)
3. Der Mann, der sich 12 Mal erhängte (1905)
Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte Nicolas Minovici eine offene Frage in der medizinischen Literatur: Wie fühlt sich Erhängen an? – Er scheute keine Mühen, sie zu beantworten. Mehr (13% Stimmen)
4. Auf brillante Weise nichts sagen (1970)
Der Schauspieler Michael Fox zeigte: Selbst Experten glauben jeden Unsinn - wenn er bloss gekonnt vorgetragen wird. Mehr (12% Stimmen)
5. Ein Jahr im Bett (1986)
Vor 23 Jahren legten sich elf gesunde Männer in Spitalbetten und standen ein Jahr lang nicht mehr auf. Mehr (10% Stimmen)
6. Kreuzigung im Wohnzimmer (1984)
Gerichtsmediziner Frederick Zugibe hat ganz eigene Methoden, das Leiden Christi zu untersuchen. Mehr (10% Stimmen)
Sie sind auf verrueckte-experimente.de gelandet, einer Website, die sich seltsamen wissenschaftlichen Versuchen widmet. Sie können hier allerlei bizarre Filmclips sehen (natürlich auch jenen mit der Kreuzigung im Wohnzimmer), den Verrückte-Experimente-Quiz lösen und Tests und Animationen in Zusammenhang mit den Experimenten anschauen. Ausführlichere Beschreibungen der Versuche finden Sie im "Buch der verrückten Experimente" und im eben erschienenen "Neuen Buch der verrückten Experimente" (Leseproben). Hier erfahren Sie mehr zu den Büchern und über mich, den Autor. Ein Teil der Texte ist zuvor in meiner Kolumne Das Experiment im NZZ Folio erschienen, dem Monatsmagazin der Neuen Zürcher Zeitung. | Beitrag in 10vor10 vom 8. Mai |
Ein Säugling, der Rollschuh läuft
Vor 70 Jahren versuchte Myrtle McGraw herauszufinden,
welche Wirkung die Frühförderung bei Säuglingen hat. Ihre Versuchspersonen
Johnny und Jimmy Woods wurden berühmter, als ihr lieb war.
Film Leseprobe aus dem Buch
Bei Ejakulation bitte Tabulator drücken
Dan Ariely wollte wissen, wie sexuelle Erregung
Entscheidungen beeinflusst. Er wickelte Tastaturen in Cellophan und bekam es mit
der «Kommission der wütenden Frauen» zu tun.
Leseprobe aus dem Buch
| Die Aufnahmen der fallenden Katze von Étienne-Jules Marey aus dem Jahr 1894 (unten) wurden in einer Fachzeitschrift publiziert: Mecanique animale: Des mouvements que certains animaux executent pour retomber sur leurs pieds lorsqu'ils sont precipites d'un lieu eleve, (La Nature, S. 369-370). Mit diesem Film konnte Marey das Rätsel lösen, wie es eine Katze schafft, immer auf allen Vieren zu landen (das können übrigens auch Hunde und Kaninchen. Sehen Sie selbst). |
| Dieses Experiment führte zu einer formalen wissenschaftlichen Publikation unter dem Titel "Social behaviour of dogs encountering AIBO, an animal-like robot in a neutral and in a feeding situation" (pdf). |